2^6 Oekonomische
fang Nässe bekommen ; anhaltende sanfte Regenthun ihm wohl; starke Plazregen machen ihnhart: wo er aber mit jenen seine Saat bis zumersten Schossen gebracht , da hat der Landwirtgewonnen, wenn es zulezt auch wol zwey Mo-nate lang nicht mehr regnen sollte, es seye denn,er füre gar zu viel Nässe mit sich. b) Der lo-kere sandige Boden kommt fast allenthalben wohldurch, wenn er nicht sehr mager ist. Der tiefeSchnee verlegt nicht leicht seine Wintersaat,denn er trinkt die zu viele Feuchtigkeit in sich undversenkt sie. In trokenen hizigen Iargängengeht es ihm etwas hart, aber wenn es nur genugThau gibt, so geht es noch an; denn diesen ziehter besonders an sich.* Der mittlere Boden istzärtlich. Eine gemässtgte Witterung in derWärme und Nässe ist ihm am anständigste«.Die abwechselnde Frülingsnachtfröste sind seinerSaat am gefärlichsten, sie heben die lokere Er-de in die Höhe, und reisten das Geschoß vonder Wurzel, und im Blumengarten von derZwiebel glatt ab. Es wächset sodenn wohl gareinen Zoll tief unter der obersten Erde Brodeiß,blaciez lubrerranea, welches die Erden-Deke
unter-
* Von vortrefiicher und nicht leicht qeqlaubter Nu«jung der Aandfelder ; siehe Oekonomische Nach-richten, roficS Stük, p.s76. und 4lsteS Ltük,pZx-. Z6o.