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Pflanzen -Historie. 27z

§. 96.

Zunächst muß der Landwirt, wo er kan,auchsorgfältig darauf sehen, ob die DammErde nichtallzuseichte seye, etwa nur wenige Zoll in deri Höhe betrage, unten aber eine böse Erdbrosse,wilde Erde oder untragbarer Erdgrund angetrof-fen werde, von todtem Sand, Kieß, Thon,welche kein Kretschmar hervor ziehen möchte.Vielmehr wäre ein so todter Sand, mit Erdezn belegen, indem ein guter oder gebesserter Erd-grund , nebst Feuchtigkeit haltenden obern Erde,allezeit eher zum Bestauben und Bekörnen desGetreides hilft. So viel ist von der ober«und untern, von der Aker - und wilden Erde zumAnfang zu merken. Vom steinichten undschit fferichken Boden aber, daß er in der Tiefeoder in Thälern mit Erde wie auch mit faulemHolz und Sand, gebessert werde. Auf denBergen aber , wie z. C. auf der Alb imWürtenbergischen, und auch einigen Schwetze,rischen Bergakern, hat man gerne die weißlich,ke Kalchsteine auf denselben, und verwundertsich oft einer , der es nie gesehen hat, wie all,da das Korn darauf wachse ; das macht weilsolche Steine endlich von der Sonne erhizk undzu Antreibung zum Wachstum selbst dienlichWerden.

S

I. Theil.