Band 
[Erster - Dritter Band.]
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Pflanzen-Historie. tz5

Nehmste an diesem Gewächse ist, daß die Blumedie erste ist, so nach dem qefrorncn Boden hervor«spross't. Die ganze Pflanze ifl etwas vergiftetEigenschaft. Der alteCamerurLuo hat sie,vor«sichtig gebraucht/ zum pucgiren gut gefunden.Sie wachst häussig wild in Gebürgen wärmererEuropäischen Länder. Auch bey uns nicht nur inGarten, sondern auch in lockerem Grasboden undschaktigter Gegend ist sie wohl zu erhalten, undtaugt zu Besetzung der immer grünenden Lustwälsder, wovon der Englische Gärtner Müller nach,zusehen«

Die Naeßwurz mir grüner Blume ist ebenso früh als die vorhergehende, ttelleboruz nigerkorcenliz flore viricli. Sie hat eine grosse Achn,lichkeit mit der vorletzt beschriebenen, und in derArzney so berühmten Nießwurz. Ioh. Banhinschreibt ihrer Würze gleiche Heilkräfte zu. Siewächset wild auch mit der kurz vorhergehenden. InGärten erhält man sie wegen der im Gartenblu-menreiche sehr raren grünen Farbe«

§. zi.

Lrvcojum bulbosum heißet nach dem erstenGriechischen Namen eine weiße Viole; wir nen«nrns hier zu Land Merzenglöcklein, anderwärtsMerzblumen. Die Franzosen kercenege. Siefind auch der frühesten eine, die den Schnee durch«C r dringen,