Band 
[Erster - Dritter Band.]
Seite
36
JPEG-Download
 

Oeconomische

bringen, in Gärten wie in Waldungen, in letz«lern bey uns selten, ausser bry Kamlach, r-.6ckam stuvium Lsmuü, Limbrorum iäoli,liLur Xlemingus. Dieses Kamlach ist der Ge-burtsort des berühmten alten Geogrophi, Ioh.Bapt. Homanns.

Eine kleinere Art von vorgemeldtem ist dasTriphyllum, weil es nur drey weisst Blumen»blättlein Petala, macht, die drey kleinere formi»ren eine Röhre, wie an der Narcisse. Von bee«den ist zu merken, daß die Würzen vor Zwibelnkönnten in die Küche genommen werden, welchesauch geschehen, da sie bey denen, so davon gespei-st, sehr giftige Würkung gethan *.

§. ;r.

Die früheste Gartennarcifse mit einfachergelblechter Blume, und langem Kelch soll jetzsdie nächste seyn, weil sie eben so leicht wild imGrasboden der Obsgärten, als in gemeinen Viu,menbeeten angetroffen wird ; sie heisstt bereist-ius s^1ve/iri8 pLlIiciug, caliceluteo. L. 8. DerName ist fast wie die Viole in viele Sprachenaufgenommen worden. Ovidius leitet ihn vondem Jüngling Narciß her, der in diese Blumeverwandelt worden:

corpus erst, croceum pro cor-pore storem,

Inve-

* l-lstur. curicik. Voi. I. Obs. i; 4 > x. «86.