Band 
[Erster - Dritter Band.]
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Pflanzen-Historie. 4;

sie und fetteste, auch endlich die klein rund undplatte ousgelesen,d!e langspitzige aber weggewor*seu werden. Mit diesem Safranbau soll in dreyJahren funfzehen Pfund Sterling zu gewinnenseyn vom Morgen Acker, wann das Pfund Saf-ran dreyßig Schilling alle Jahr gelten würde.

§. 4«.

In Frankreich, da der Safran in dem Land-lein Oslbinois in der Isle 6e krance gelegen,sehr viel gebauet wird, giebt es eine unterirrdischeSchwammart, so unter die Trüfflen, Tubera,zurechnen, welche sich an die Sasranzwibcl anhängt,und der Safrantod genannt wird, weil dadurchgrosse Plantagen vernichtet werden. Es ist auchglaubwürdig, daß aus dergleichen Ursache auch dieschönsten Tulpen und andere BlumennvibelScha«den leiden können. Ob es nicht hclssen sollte,wann man wider dergleichen Uebel das Erdreichmit Mergel, Erde, temperiern würde, stünde zuversuchen.

?. 41»

Der Gebrauet) des Safrans sowohl in derAüeben als zur Arzney ist sehr groß. Ju letz-terer Absicht ist er eröfnend, und Schmerzstillend.Er lölet von der Brust ab, stärkt das Herz, eröf,nct die Adern, welche gewissen Naturen manchemal zu einem heilsamen Bluten gedienet haben,als im Nasenbluten, in der Goldader, rc, Wird

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