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kräftigst««/ der auch viel theurer, als der ungleichweiter hergeführt, sogenannt Maglan- oder Tür-kische , welcher noch so wohlfeil, aber auch vielmit Safflor vermischt ist. Dieser letztere wirdsonst Carthawus genannt, und ist eine Distelart,auch blosse Farbblume, wovon anderwärts. Vonunserm Gewürz-Safran ist doch wunderbar, daßer noch so wohlfeil, da lo viel tausend Zaserletnauf ein Loth gehen, und jede Blume nur drey sol,che Zäscrlein macht, und dennoch das Loth für ei-nen halben Gulden bis einen halben Thaler zu ha,ben. Ueberhaupt hat GOtt in das einige Ge-,wächst des Safrans viel wunderbares gelegt; ei-ne Blume, die den Augen und dem Gerüche soangenehm, deren zartester sehr klein, und daherköstlicher Theil in der Küche, bey den Miniatur-mahlern , in der Färberey, und vor allem in derArzney und Chirurgie so vortrefliche Dienstethut: da endlich der grobe Theil der Blumen, undderselben Grasförmige Blatter, in dem Lande,wo er gebauet wird, dem Vieh als Futter gege-ben wird.
§. 45 .
Wann wir diese Merzengaktenblumen ?.»8- Z 4 . nach ihrer Figur oder botanischen Cha-racter genau und ohne in Verwirrung zu kom-men, wollen kennen lernen; oder andern erkännt-lich machen; so finden wir fie alle nur zu dreyer,
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