Pflanzen »Historie. 7z
Breite, welche wohl gemessen seyn muß, indemdieWinterkälte es sonst bald übermannen würde:wie auch / daß sie ganz oder oben von Holz/ undder Boden derselben gemaurt seyn müsse / so esbeliebig, und eine Furcht vor fremden bösen Gä-sten da wäre. Wann ein solch Mistbeet gemacht,und die Erde einen Schuh tief darüber gebreitet,oder die Scherben mit Erden darein gestellt, darfman nicht gleich darein säen, bis man fühlet, daßes seine rechte Erwärmung hat. Bisweilen istdiese Erwärmung zu groß, wie man sie durch dieLöcher von deren bis au> die erwärmende Materieeingestickten Stecken fühlen kann, da muß manwieder einige Abkühlung abwarten, wie bey denMelonen und andern solchen Gewächsen wird ge-meldet werden. Uebrigens hat es mit der Lüf-tung und Bedeckung eben die Bewandniß, wiebey den Treibmauren; dann auch hier könnenFenster von Oel getränktem Papier gebraucht, undselbige fleißig umgewandt werden, daß der nasseTheil heraus komme. Die Gerberlohrinde dau,ret viel länger als derPferdmlst, man muß aberdie eichene Rinde verstehen, nicht diejenige, sosie von Tannen oder Fichten nehmen. Hernachmuß sie vorher an einem grossen Haufen erwärmtworden seyn, ehe man das Winterbeet damit füllt;und wo man eine neue vonnöthen, darf man diealte nicht alle heraus werfen, sondern ein Drlt-
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