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gleich einen kleinen Graben vor sich haben. Ersollen auch die einzeln hoch wachsende WeißdornIn Waldungen, wo Wildgehäge ist, sehr nützlichseyn, weil die abgehauene grüne Aeste demselbenzu einer angenehmen Speise, zumal zur Prässr,virung der Raube und anderer Seuchen dienen:Indem auch selbiges so begierig nach der Rindedieser Dornen seyn solle, daß es in einer SchnelleAeste und Zweige abzuschälen pflege. Ein ande-rer sehr guter Nutzen des Weißdorn oder derMehlb«erstaude ist,daß man Birn darauf pfropft,welches zwar kein hochstämmig , aber schnellesGewächs , und vor manche Birngattung guteFrüchte giebt. Doch muß man bey der Verse-tzung auf die Erden - oder Bodenart sehen, kle-moir. 6e i'^c. 6.k. l 7z!. p. z 60. Es ist beyaller Pflanzung eine Hauprregel, die Versetzungaus einem magern in einen fetten Boden zu ma-chen, welches hier im grösten Grad angehet, weilder Weißdorn wild in dem schlechtesten Bodengewachsen.
§. n.
Und dannoch gehört selbiger muthmaßlich un-ter die jetzo wild wachsende Pflanzen, die vor ei,nigen Jahrhunderten erst zu uns gewandert,darum schlägst fie etwas spat aus, und nimmtdurch die Pfropfung ihres eigenen Reises «ineVeredlung an, daß dadurch die Frucht noch so
groß