iQ2 Oeeonomische
Mögend ist, zu stärken: wodurch dann die Frucht»barkeit des Erdbodens in Blumen, im K äute!»werk, auch Acker, und Baumfrüchten, rc. nichtnur in Vermehrung ihrer Grösse und Vielheit,sondern auch in Verbesserung ihres Ge chmackösich hervor thut, so wohl als bey vielen Blu,men, durch ihre Verdopplung oder Volle, undendlich durch ihre vielerley Farben. * Die Ma-terien, so zum Düngen helfen, find bekanntermästen alle faulende, und in die Verwesung ge,hende Theile der thierischen Cörper und Pflanzen,sie mögen nun frisch, oder nach ihrer Vermodesrung in die Erde gebracht werden. Es dienenaber aus dem unterirrdischen oder Mineralreicheauch zum Düngen Schwefel, Arsenicum, Salzund Salpeter, Kalch und Mergelerden, darauswir schliessen, daß es bey dem Düngen nicht alleinum das Locker- und Zartmachen der Erde, sondernauch um einige Beymischuug ölichter und salzich,ter, sonderlich Salmigc und Salpetertheilgen zuthun sey.
§. 17»
Das Düngen ist zwar, wie wir meynen, nureine Arbeit der Menschen, aber unendlich öfter istes ein Werk der Narur. Düngen sich nicht
die
* Ellers von der Fruchtbarkeit im zehenden Band undzweyten Stück des Hambnrgischen Magazin.