Pflanzen-Historie. 105
fiehernach an Düngers statt unterackerten. Söge»denket aber doch die heil. Schrift: Esai. r 5, i».Moad wird unter ihm zudroschen werden,Laut conculcarur paleL in üerguilinio, undanderswo des Mistes öfters, * sonderlich wirdder Dünger als ein Nothmittel bey einem trägenBaume vorgeschlagen, Luc. iz, 8. Dagegenwar das Düngen im Abendlande im ältesten Ge-brauch. Wann demnach VirgilLus 6ec>rg.I.2i.alle Götter des Feldbaues um Beystand anruft zuSchreibung seines Werks:
Oiiyue, veLgue omnes, üuäium guibussrva tueri
So verstehet er wohl den Stercutium, den Sohndes Fauni auch darunter, welchen die Römer ver-göttert, weil er den Nutzen des Dungens soll er-funden haben. Nach Anweisung des plinii, dersehr vieles aus der Antiquität vom Düngen er»zehlet; als: daß Homerus schon einen Alten ausKöniglichem Stamm rühme, der diese Arbeit ei-genhändig verrichtet; ** Daß sie schon längstensdie vielerley Arten der Dünger nach ihrer Wür-kung wohl zu unterscheiden *** gewußt,und son»
G 5 derlich
* AIs z/. l.uc. 14, ;f. siehe auch Schundsbiblischen?k^6cum , p.; 04.
** biiKor. dlsrur. I^idr. XVlk. crip.-. Ism Lpu6 tto-merum rs^iu; senex, s^rum Irs tun msribu; I-e-kibcrins reperikur.
*** I.c. proximum Lolumells columbsriir, mox^»Uinsrijz kscit; nsrgmium slituw cismnsto.