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Pflanzen > Historie. 107

§.19.

Wir schreiten aber jetzo zu der Sache selbst,nnd werden nach der Ordnung etwas vernehmen:i. von den gewöhnlichen Materien des Dungens,und ihrer Vorzüglichst; r. von denen, die mehrungewöhnlich, und doch oft von besonderer gutenWürkung seyn ; z wie man sich befleißen soli,viel Dung zu sammien ; 4. wie sonderlich dieMiststäcten beschaffen seyn sollen; 5. wie derDung in die Erde gebracht, und vor die Gewächseangewandt werden muffe?

§. r o.

Die düngende Materien find erstlichdie bekannte Excrementa der Thiere, von welchendie von Menschen, Pferden, Schaafen, TaubenVor hitzig: die von Ochsen, Küh» und Schweinenaber vor kalt gehalten werden. Der beste Dung,

. aber nur in nassen Jahren, find die Haare undanderer Abgang von denen Weißgerbern, wovonbey uns ein zweyspännig Fuder von den Baurenmanchmal um zwölf Gulden bezahlt wird. Die«sem kommt, wo sie zu haben , die Seiffenfieder«Asche nahe; und dann der Abgang von Kamma,chern, auch die Stücke von Leder. Die Historieist gewiß, daß, als einmal, wo ich nicht irre, inFrankreich ein Krautkopf in einem Garten so -roßgewachsen, daß kein Mann solchen umspannenkonnte, und man lm Herbst die Wurzel, um die

Ursache

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