Band 
[Erster - Dritter Band.]
Seite
108
JPEG-Download
 

ic>8 Oeeonomische

Ursache zu finden, ausgegraben, so hat fich einverfaulter Schuh zunächst an derselben gefunden.Eben so wird anderswo einer »«gemeinen Be-feuchtung gedacht, * die einem Weinstock durchden Taubenmist widerfahren. In Italien hältman der Maulthiere und Eselsmist vor besonder-gut , und zwar letztern, weil diese Thiere am be-sten vertäuen. Denn auf das kommt es vornem-lich an, mit was die Menschen gespeiset, oder dieThiere vornemllch gemästet werden. Zum Exem-pel : der Menschen Abtritt von einer häuffig besuch-ten Knabenschule, weil dieser meiste Speise Brod;und der Mist von Thieren, die mir Träber oderAbgang von Brantenwein gefuttert werden, ha-ben einen ungrmeinen Vorzug in dieser Absicht.Daher sagt der Engelländer: ** ein Karre vollGetcaide taugt bester als zehrn Karren Mist.Deßwegen ist auch der Wintermist vomSkrohfut-ter viel schlechter als der Sommermist im Stallund auf dem Hofe; wo nemlich das Vieh sehrwenig auf die Weide kommt.

8. ri.

Und solche Umstände sind nöthiger zu wissen,als die Vorzüge derer Dungarten selbsten, alsriemlich, ob derselbe zu roh oder zu alt sey ? Dererste thut langsame Würkung, vermenget fich

nicht

* Seleüs Pb^lico-Osconom. III. Stück.

** Miller im Gartenlexico.