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[Erster - Dritter Band.]
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171
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Pflanzen «Historie. 171

gang treibende Mittel sind/ wie bekannt/ dieMann«/ die Sennablätter / dieRhabarbar/ dieJalappa. Wir haben aber auch inländische,die ihre Stelle wo nicht allezeit / doch unzahlichemal öfter vertreten könnte»/ als eS gewöhnlich ist.

Gelind laxierende sind l. die KäspapleN/tolln mslvse, zu ein paar Handvoll klein zer-schnitten , mit wenig Wasser / mehr laulecht ge-beizt/als stark gesotten, und die Brühe getrunken.

L. Die halb dicke fleischfarbene Rosen/ rossepallläse lern!-plense, geben einen vortreflichen La-xiersaft, der die Stelle der Manna und Rhabaravollkommen vertreten kann. Es werden ein gu-ter Theil solcher Vlättlein gereiniget, oder die gelbeSpitzen von solchen abgeschnitten, sodann in einGlas gethan / mit wohl laulechtem Wasser in sol-cher Maaß angegossen/ daß dieses nur/ wann jeneein wenig gedruckt werden/ solche bedeckt: das mög-lichst wohl verbundene Geschirr wird an die Son-ne oder zu einer andern nicht grösser« Warme ge,setzt / und öfters geschüttelt: den folgenden Mor-gen wird die Brühe abgegossen/ und auf das stärksteausgepreßt/ sodann unter eben so Vieh wie die er-stere frische Rosenb'attlein gegossen / und wiederso verfahren wie zuvor. Und diese Arbeit wirdzum vierten bis fünftenmal wiederholet. Zuletztwird solche Rosenbrühe abgewogen/und auf jedesPfund derselben drey oder vier Loth weniger als

zwey