iy6 Oeconomische
Hagenbuche gestanden , deren Stamm gänzlich -mit Blättern bekleidet war , also, daß man nichtdas geringste von der Erde bis zu denen Aestenvon der Rinde, sondern allenthalben eine ange-nehme krause grüne Kleidung an dem Baum iah.Daraus konnte ich schließen, warum derselbe indenLustgärten so gerne zu Laubwänden oderSpa«lieren genommen werde, weil er nemlich eilten be-sondern Trieb hat, seine Aestlein und Geschoß, nachdem Schnitt auf das häufigst und dickeste zu ver-mehren. Nirgends aber habe ich auf meinen Rei,fen solche Spalier höher, dichter und zierlichergesehen, als An. 1724. in dem Garten zu Herren«Hausen bey Hannover. Gleichwie nun zu dcrglei,chen Sachen der Hagenbuchen Gebrauch groß, inder Arzney aber bisher kaum merkwürdig, also isterinderHauswkrthschaft uugemein wichtig WervomSaamen Hagenbuchen erziehen wollte, mußmanchmal anderthalb Jahr warten, ehe er aufge,het, oder wannS Glück wohl will, ein halb Jahr;bälder kommt man dazu, wann die Zweige imHerbst geschickt eingesetzt, durch den Winter wohlverwahret, ein Jahr hernach in eine Baumschuleauf drey Jahr lang darinn zu bleiben wieder ver-setzt werden, da fie sodann zu gebrauchen, und ssgleich von untersten Aesten nichts weggeschnittenwerden muß an denen, die zu Spalieren dienensollen.
Weil