Pflanzen »Historie. 197
Weil auch die Weißbuchen, so von ihremSaamen, der, so bald er reif ist, im October oderNovember in die Erde zu bringen erzogen werden,gar starke auskaufend und aussch.agende Würzenmachen, so ist es besser, im Wald junge Stamm«lein auszusuchen, und dieselbe bey Zeit zu verpflan-zen, nach einiger Zeit zu beschneiden, sonderlich amStamm, wo er zu Holz gezogen wird, keine Geschoßlassen, und wann dieser in die sechs Schuh hochwerden, an die Stelle zu setzen, wo er zu bleibenhat. In die dreyßig vierzig Jahre wachset derBaum sehr schnell, sonderlich in der Enge zwi-schen andern Bäumen, in freyem Platz aber brei-tet er sich sehr weit aus. Zu Schlagholz dieneter vortrcfllch ; wenn er nicht zu alt worden, soschlagt er wieder an der Wurzel aus, und wachsetalso glücklich wieder, wann er nur geschickt abge-hauen worden: Ein mehrere von diesem allemwerden wir vernehmen, wann wir die Hauptregelnvom Ho-zanbau anführen werden. Im Wetter istder Baum sehr dauerhaft, und ob er wohl nochvierzig Jahre langsam ferner zu wachten scheinet,so soll er doch zu einem grossen Alterthum kom-men , und deßwegen gerne zu Mahl. und Gränz-baumen in den Gehölzen gebraucht werden. SeinHolz ist nicht so zweyspältig wie der Rothbuche,sondern windicht und gediehet. Gar zu seltenfindet man eine, die auf eine ansehnliche Länge ge,
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