Band 
[Erster - Dritter Band.]
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Pflanzen Historie. 225

Orten, die Weiden, die Birken, die Paplen, dieErlen, rc. an trockenen aber die Linden, die Ulmen,die Hagebuchen, * die Aspen, rc. Wer in Sachsengewesen, zumal um Halle, dem werden die Kopf»wcyden oft zu Gesichte kommen seyn. Man hatallda eigene Landesgesetze, sowohl wegen des Pflan,zens derselben, als wegen derer, so sie muthwilligbeschädigen. * * Wann dann solche Schneitelbäumeeine gute Zeit gedienet haben, so ist nicht zu laug»nen, daß aus ihren Stammen selten ein gutesBau. sondern ein kropficht und masericht Holz zubekommen. Es wird auch deßwegen der Kern der»selben sehr gern mulmicht, weil ihnen nicht seltenziemliche Feuchtigkeit durch die abgeschnittene Aestezufliessen kann.

§. rl.

Wir kommen endlich auch den Auslug zu ei-nem neuenHolzwackb zu betrachten. Diesesheißet die Ausstreuung des Saamens derer Wald-Bäume , und vornemlich ihr allererstes und sehrzartes Wachsthum , vom Keimen des ersten biszum sechsten Jahre; dann bis dahin werden dieII.Band. P also

* Oeco,römische Nachrichten I. Band ?. rzy. und IV.

Band p. 8rr>

** Der Schwedische Freyherr von Löwenheim ra-thete auch, niemand zur Ehe zu lassen, der nicht eineAnzahl Bäume, zumal Alchen, Ahorn, Linden und UI-menbäume; in Südlichen Ländern aber suchen undEichen,Pappeln und Weiden gepßanjt habe. Eött.Z.- 7 sr. P2L. 7.