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224 Oeeonomische

der vom Saamen oder von Schnittlkngen, nachdem die Arten derer Bäume sind, wie wir anders-wo vernehmen werden. Hier zu Lande weiß manfast nicht, was ordentlich gesetzte, und auf gewisseJahrgänge eingetheilte Schneitclbäumc find, abermeine Landsleute, die noch zu Holzreich seyn, Wer-dens dereinsten noch lernen, zu geschweige», daßder reißende Jlerstrom, der manches Jahr balddiß. bald jenseits so viel schönen fruchtbaren Bo-den wegnimmt, uns längstens solches hätte lehrensollen. Dann das ist der dritte Nutzen solcheswohlgezogenen, aber sodann gar nicht hochstäm-mig, sondern nur stark Gestrauchweise zu pflanzen-den Schneitelholzes; daß es nemlich mit feinenWürzen die Gränzen der Ströhme beschützt, unddieser ihren Gewalt vortreflich mäßiget, und zwarnicht die Uebcrgiessung derselben, aber doch ihrEinreisten und Wegschwimmen vortreflich bezäu-net. Jedoch zu Setzung solcher Weiden wird zumersten Anfang eine kleine Zufuhr eines lockern Bo-dens erfordert, dann vor den todten Flußkies be-danken sie sich: vor jenes wenige aber bezahlensie die Mühe reichlich. Der vierte Nutzen solcherSchneitelbäume ist endlich, daß mit einigen der-selben ihrem Laub manchmal dem Rind, undSchaasvieh eine ziemliche Fütterung verschaffetwerden kann. Die Bäume, so zum Schneitelnerzogen werden, find an wässerig» und sumpfigen

Orten,