2Z2 Oecorromische
Waldgegenden zu besserm Nutzen bringen will/darf nur Erlen / Aspen/ Birken / Weiden daranpflanzen.
8. 24.
Das Gelände und die Lage eines Waldesverdienet auch angesehen zu werden. Wie einer» >ley Bäume auf den höchsten Bergen an dem Ge-hänge derer mittlern/ und auf der Ebene sich di»stinguiren/ist kurz vorher §. r r. gemeldet worden/hernach ist eines Waldes Winter-- oder Sommer»Seite wohl zu unterscheiden, jene stehet nicht nurgegen Norden/ sondern auch bey uns gegen Moe»gen/ woher wir im Frühjahr noch die kältest bren»nende Winde haben. Die entgegen gesetzte söge,nannte Ssmmerleiten oder dergleichen Bergrandtragt Baume / deren Holzadern klein jähriger undviel zäher seyn. An der mitternächtigen Seitehingegen sind die Holzjahre gröber und lockerer.Und dannoch leiden die Bäume an dieser Seitevöm Frost nicht so viel Gewalt/ well das Anschauendes TageS/ und das Gefrieren des Nachts das em-pfindlich» und schädlichste ist vor alle Gewächse, unddas kann an der mittägigen Gegend am ehesten sichzutragen. *
§.25.
* Oeconomischer Sammlungen erster Band,?. 459. ausHerrn von Bttffon Anmerkungen: aber wann er hinzusetzt: der Forst verderbet alles, wo der Wind nicht hin«streichen kann, ?c. so muß dieses vor mein Vaterlandvon einem besondern Winde verstanden werden.