Pflanzen Historie. 2;i
und nützlicher, wovon G. G. in folgendem einmehrers.
8. r z.
Wir haben bisher den Wald nach seinem na,tätlichen Wachsthum betrachtet, wir wollen setz»einige Di >ge merken, die er,tweder solches Wachs-thum sihr verschieden machen, oder die esgar hindern. Von der ersten Gattung sind dieBrüche, die Gelände, die unterschiedeneEigenschaf»ten des Erdbodens. Die Brüche find sumpfichtegroß- oder kleinere Gegenden, in der Vertiefungzwischen den Bergen, oder an dem Gehänge der-selben. Sie find zuweilen eine Retirade der wil,den Schweine, Wö fc, Füchse, rc. denen man we«gen solcher vielen Sümpfe nicht beykommen kann.Selten stehet man sonderliches Holz da, es dientauch schlecht zur Viehweide, weil neben dem hartenRohr und Schilf nur gtzende Kräuter da wachsen.So wild sie aussehen, so gewiß sind sie doch auch«in Merkmal Göttlicher Güte. Sie begreifen grosseWasserhalter in sich, die alle anstoßende Bergetränken,* und nicht selten die Quelle eines befruchttcnden Baches ausmachen, der manchmal durch denFuß eines Berges gehet, und auf der andern Seitehervor quillet. Wer solche Brüche oder sumpfichteP 4 Wald,
* Deßjwischcnder Fuge zweyer hetzen Stcinplattn al-so auch derer Bcrgerdschichten) das Wasser in die Höhesteige, wann jene nur mit einem Ende das'Wasser be-rühren; ist eine bekannte Erfahrung in der Namr.