Pflanzen Historie. 24z
dann giebt es Laubhölzer,wie das Ouaiseum, dieviel Pech vom Schnitt auslauffen lass n, und ma-chen doch die gehörige Triebe. Ich halte also da-voe, daß jene besondere Eigenschaft des Tafelhol-zes ah r rühre, weil die Allmacht nnd Weisheitdes Schöpfers s-inc Augen, Oemmsx, alle an dieäusserste Spitzen derer Aeste gestellt hc.r, bey denentaubhöizern aber nicht nur an dieselbe, sondernauch an ihre Seiten sie gesetzt, und in die Ecken, wozwey Aestlciri zusammen lauffen, äst linus ramu-lorum. Indessen lassen sich doch die Tannen son-derlich die rothe Tanne, wir wir allhier in demGrimmlischrn Garten sehen, so gut als dir Laubtzöl,zer, nicht allein zu höh und breiten, sondern auchzu so dicken Spalieren schneiden, daß man dem An-sehen nach darauf, wie auf einem Wall, herumspatzieren könnte. Ich habe auch nie gesehen, daßein Tannenbaum durch auslausende Wurzeln aus»schlage Folglich wird die Kunst des A rricola dieAeste eines Baums in Würzen, und die Würzen inAeste zu verwandeln beym Tangelholz nicht ange-hen. Sonst ist dasselbe vor die Landwirthschaft balddas nützlichste, wo nur dessen Abgang genug undein anstoßend groß eben Land in der Nachbarschaftist, wo es stark gesucht wird, und weniger wächst.Godenn hat sich dessen ein Eigcnthumsherr zu er-freuen. Dann es wächst das Tangelhoft noch soschnell als das Laubhol-. Und wo von diesem ein
Q r Baum