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[Erster - Dritter Band.]
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14 Oeconomische

§. 5.

So gewiß es aber ist, daß das Spargel es,fen, denen die einen Ansatz zu innerlichen Ge»schwüren haben, sehr offenbar, und schnellen Scha,Leu bringen würde, so gewiß sind die Würzen derSpargen eine sehr gute eröfnende Arzney, in zehren»den, schleichenden Fiebern, und ansetzender Hectic,zu mahl von verderbten kalten Fiebern. DerberühmteHosman halste oft angerathen, und gu»tcn Nutzen davon angemerckt. Man muß aberdie Würzen von einem guten ganzen, nicht voneinem veralteten Spargenstok, mitten im Winternehmen, von der Erde säubern und ausdörren.Ein Loth derselben ist genug, wann man auch von fri,schen Fenchel, Wegwart, Spitzgraß, und Peter»liugwurzen jedes ein halb Loth darzu thut, undsolche klein verschnitten, mit zwey SchoppenFleisch , oder Hünerbrüh auskocht, durchseyet, und drey Löffel voll frischen guten Pome-ranzensaft darein thut, und solches auf drey oderViermal warm trincken. Des Nachts aber alle an,der Tag vor schlafen ein halb Quimlein eröfnen»den Salzes daneben einnehmen lasset, und damitetliche Wachen continuiret *. Ueber das haben ei»rüge von diesen Spargenwurzen eine ganz andereWürckung als von denen Spargrnpfcifen ange»

merkt

* dleäicins. Lonlu'tst. p. II. vec. IV. Lsr. VI»