Band 
[Erster - Dritter Band.]
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i6 Oeconomische

vorwachsen sähe, mithin zwey völlige Jahrzu Versezung der Stöcke aufgewandt werdenmüssen.

z) Die Saat muß einmal in einen gut ge,düngten Boden geschehen, der nach Erforderungdieses Gewächses die drey Eigenschaften hat, daßer locker, fett, und von unten feucht seye.

4) Ziehet oder rauffet die aufgegangeneSpargelnsaat aus, wo sie allzu dicke stehet.Nehmet ihr, so viel es thunlich , sonderlich imOctober das Unkraut, und erfrischet sie mit einemhalben Zoll tief verfaultem Dung vor demWinter.

5) Wann ihr ein - oder zweyjahrige Pflanzenauf künftigen Frühling vor euch sehen werdet, somacht den Herbst zuvor eure Spargelnbette zu rech-te, und zwar im nassen Herbst frühzeitig, imtrockenen spather. Geschiehet es im Frühling, somuß es, wann dieser trocken, im Merzen, wann ernaß, im April seyn. Solche Bette müssen erst-lich ausgegraben werden Vierzehen Schuh breit,nnd anderthalbSchuh tief, wann euer Garten trocke-ner, aber nur ein Schuh wo er feuchter Eigenschaftist. Die Lange des Bettes steht zu belieben.

6) Wann solche ablang viereckichte Grubefertig, und die Erde heraus geworffen , so sehetwas unten vor Boden sich anbietet. Ist er let«ticher Eigenschaft, so trettet ihn vest: ist er locker,

so