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Pflanzen »Historie. 17

so bedecket ihn einen Zoll tief mit Leimen, undstoßet diesen vest. Dann solches ist ein HaupteVortheil, daß die dcreinstens hauffig nach derTieffe gehende Spargenwurzen einen Wider-stand finden, der ihnen das Vergällen verbietet,und die Stöcke mehr über sich zn wachsen zwinget.

7) Auf dieses angebrachte Fundament drei,tet nun einen Fuß tief, daß es fast der andernErde des Gartens gleich wird, durch die ganze Bett-grube wohl verfaulten Kühdnng gleich aus, wel-cher unterhalb mit ein viertel Pferddung vermischtseyn darf. Teertet allen diesen Dung so vest,daß jedoch das Regenwasser denselben durchdrin,gen kan. Setzet darüber zwey Zoll hoch ge-siebte gute Gartenerde, und über diese wieder vierZoll fetten verfaulten Kuhmist, und über diesennochmal und eben so viel Erde.

8 ) Lasset solche Bette mit der Spathen plattgemacht also über den Winter stehen. Und neh-met eure Absicht dahin, daß obgleich ein solchesBett anfänglich hoch anzusehen , es doch wegendes Dunges bald genug sich setzen werde, da esdoch auch in einem trockenen Garten etwas, in ei-nem feuchten aber sehr viel erhabener als die Fuß-steige, hernach bleiben sollte.

§. 7 .

9) Das Pflanzensetzen geschiehet dann imFrühling; und zwar wieder im trockenen BodenIII.Theil. B im