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[Erster - Dritter Band.]
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58 Oeconomische ^

hung junger guter Obsbäume, eln sehr grosser ^Gewinn zu machen, und ein einiger Morgen Landshierzu geschikt angewandt, in gar wenig Iah,ren gegen tausend Thaler einzutragen vermögendseye. Das Dorf Sendelbach im Bambergischenbey Erlangen, könne jedem hieven eine Probe zei,gen, wo so schöne Baumschulen gehalten werden,daß ganz Unterteutschland, auch Lithauen, Cur,«nd Liefland von daher ihre Baumplantagen zie,hen, und die kostbare weite Fracht, geschweigedann den Preiß der jungen Baumlein, Im minde,pen nicht ansehen *.

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So erfordert demnach die wichtige Sache derObsplantage, daß dabey alle nöthige Umstände inacht genommen: die abergläubische und ungegrün,dete aber um so eher, weil jene genug zu thunmachen, ausgemustert werden. Die Stämmenun, auf welche das Pfropffen geschiehet, werdenam liebsten von einer tauglichen Kernschule, odervon zarten gesäeten Obsbäumlein: hingegen nichtso gern, noch so offt von wild wachsender» Stäm,

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* Herrn von Ekhardts Experimental Oecouomie,fünfter Theil, p. 587-94. Breßl. Saml. zwölfterVersuch, p. s 8 i. Adeliche Höfe wo die VorfahrenObSgärten angelegt, bekommen drey hundert Tha«ler mehr jährlich Arende vor solche Gärten, undwann das Gut dergleichen hat, muß solches, wannes verkauft wird, tausend Thaler mehr gelten.