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Pflanzen -Historie. 57

öfterste Ursache der Ruhr« 2) In Engellandhat das Parlament selbst über den Anbauder Obsbäume die fleißigste Obstcht. Esweiß, daß die Marine nicht ohne dieselbe lebenkan, welche die halbe Stüze dieser grossen Inselist, die allein das Gleichgewicht von Europa er-hält. Die Matrosen und alle Arbeitöleute, wokein Bierland Ist, haben ihre größte Labung undErquickung in dem verjährten Apfel - und Birn,most. Daher verbietet jenes offtmal durch eigeneActen, den Anbau derer Kirschenbäume, die nichtnur keinen daurenden Most geben, sondern beyderen Abpflückung alle Jahr etliche Personen Armund Bein brechen, und so dann meistens denen Spi-tälern zur Last werden. Hingegen wann ein paar' Ehevolk nur ein Gärtlein mit etlich Kernobsbäu-men bauen, deren einer in guten Jahren so vielMost gibt, als der Baum schwer ist *, so haben! sie zu leben, und die Schiffleute, sowol als andere! Hauswirthe versehen fich in Menge damit, z)Demnach ist ja glaublich, was uns das neueste undallernutzlichste Buch von der Landwlrthschaft, sobisher gesehen worden, versichert, daß mit Erzie-

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* ElliS Erbauung des Zimmerholzes, Leipz. isir. p.177. Die Früchte eines Birnbaums haben vier> Orbvft, und noch mehr Most gegeben. Vor diegrausamste Steinschmerzen, soll dieser Trank manch-mal sehr gedient haben.