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Pflanzen-Historie. 61

tete Rind, oder Schweinmist, oder gute Waasen-erde von Viehtriften, am besten dienen. DasUmgraben muß so geschehen, daß der BodenRainweiß gelegt, durch den Winter von Regen,

> Schnee, Frost und Reisen recht mürbe gemacht,von dem Lustsalpeter gestärkt, und das Wachsenderer perennirenden Unkrautwurzen möglichst zer-stört werde. Solcher Gestalt lässet man die Erdedurch den Winter ruhen, grabet sie um Fastnachtwieder, und den Sommer, ein paarmal, bis zulezt vor Michaeli nochmalen um, da sie dann gerechetoder gehacket wird, damit sich der Boden vor demSäen, gleich eben setze. Das Allervornehmste

- bey dem ersten und jeden Umgraben soll seyn, daß

- man die dreyerley Unkräuter, welche mit kriechen-den Würzen grausam wuchern, ja auf das rei-neste herausschaffe. Jene drey aber sind, dieQuecken oder Spizgras, Lramen cuninum: die

^ kriechende ^nAelicu errarica, und die obgedachte

§ Rapunzelgloke eampariuis rapuriLuli racirce:Welche beyde leztere bey uns Hahnenfuß genanntwerden *.

§. r-.

r) Wegen der Beschaffenheit aber, der Obs-

kern,

! * Leset hiebey von der zweyfachen Zubereitunq der

Gartenerde zur Baumschule, durch das Umwenden,und Reolen: in Herrn Reicharb- Gartenschatz,zweyten Theil, x. 17> und rs.