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kern, wie sie zum Säen am kräftigsten seyen, ha,!ben wir die Natur am sichersten zur Lehrmeisterin.Die bringt die wildwachsende Stämme hervor,aus dem Obs, das mit seinem saftig- und fieischich-ten Theil, parenck^mate carnolo nur luccuien-ro, in die Erde kommt. Dieses gibt dem Saa,wen erst seine völlige Ausreiffung, und dem er-sten Pflänzlein planruiX seminali, seinen kräftig,sten Trieb. Deswegen hat vorbelobter erfahren-ster Hr. Reichard mit gröster Raison gelehrt *,wie man aus Holzäpsten und Birn, die man aufeinander liegend teig werden lässet, den bestenSaamen zu einer Kernschule sammle«, solcheFrüchte gelind zerstoßen, und nachher» durch ab,waschen und sieben, die beste Kern darvon brin,gen,die taube aber oder schlechtere weggeschwemmet,und endlich jene sorgfältig getrocknet sollen werden.Mit anderm Kernobs, so es nicht zu kostbar, wäreauf gleiche Art zu verfahren. Wie auch in et,was mit dem Stelnobs. Je frischer jene, nochmehr aber diese in die Erde kommen, je besser istes. Sonst gehen wol zwey und dreyjährige Kernauch noch auf. Wann aber dergleichen auf einJahr, oder etwas längers hinaus aufzubehaltenwären, so müßten sie in einem Säckleln und infreyer Luft aufgehängt, und auch dadurch vor de-nen Mäusen bewahret werden. Besonder ver,
mö,
* I. c. x. -r.