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[Erster - Dritter Band.]
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Pflanzen ^Historie. 69

einem schmalen Eisenoder Speer so heraus/ baß dieWürzen möglichst unversehrt bleiben/ u. sezt sie in einander zugerichtetes Bett/ wie oben deutlich angezeigtworden/ Zeilen weiß; daß eine Reihe von der an-dern vier bis fünf Schuh abstehe / damit man/

! wann die Zeit zum Pfropffen kommt, einen Wegj und Plaz dazwischen zu dieser Arbeit habe.

^ Uebrigens darf ein Bäumlein von dem andern nur! zwey Schuh abstehen: Und bey diesem Versetzenweder der Gipfel derer Bäumlein, noch die Wür-zen viel beschnitten werde»/ außer was die creu-zende oder auch verlezte Würzen seyn. Die aberj so in der Kernschule von noch allzu schwachenj Stämmlein seyn/ die läßet man noch ein halb! oder ganz Jahr stehen: Und die so kcopffigt oderi krumm gewachsen/ werden nach Befinden wegge-worffen/ oder tief unten abgeschnitten, da sie danneinen neuen Trieb geben. Dieses Umsetzen ge-! schiehet bey etwas feuchtem Wetter / und bey zuverhoffendem mehrern Regen. Wann der Bo-den trockener Natur ist: wann er aber feuchterund leimichter Eigenschaft wäre/ ist es bey trocke-nem Wetter besser/ daß die zarte Baumwurzeln/nicht verkleistert werden. Man nimmt nichtmehr Stücke aus der Kernschule/als man in einemTag in diese neue Bette die zum künftigen Pfropf-fen gedichtet einsetzen kan. Das Setzen geschieh' het in Schuh tiefe Gräblein; aber nicht oder nur! E z ein