Pflanzen Historie. 125
Und ist aus so viel Lieblichkeiten die nicht be»schreiblich sind gemischt
Und aus so vielen holden Theilchen, in solcherHarmonie gefügt
Wie man, wann mans betrachtet würklich fühlet,
Daß der Geruch die Lunge merklich kühlet,
Daß er das Herz erfrischt.
Ja durchs Gehirn, die Seele selbst vergnügt.
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Beherrscher der Himmel, Regierer der Erden
Dein Name muß ewig verherrlichet werden!
Ach laß doch, zu deinen unendlichen Ehren
Die Pracht der Geschöpfe die Menschen belehren
In ihnen dein herrliches Lob zu vermehren.
So lieblich nun der Hyacinthen Geruch ist, sobald geht er zu Grund, wann eine Blume nur einwenig gedrukt wird. Das macht weil die lieblichriechende Materie, nur in der äußersten Obersiä«che der Blumen, oder ihrer blafichten Hautligt. Wann man also einen Hyacinthen I^yueurdestilliren wollte, so müßte man ein Blümleinnach dem andern, dicht an der länglichten Röhreabschneiden, und in guter Menge mit einer süß-lechten Nasse ohne Geruch, es seye junger Wein,ungegohren Bier, oder Zuckerwasser übergießen,und gelinde jähren, alsdann aber destilliren lastsen, so würde man ein etwas ähnlich riechend Hin-ein,