Pflanzen Historie. 16z
fen, dlartX Lc tinese; dieser Classe Pflanzen un,berühret lassen, gleichwie auch die der Vierzehenden,und die Meiste der achten. Vor die Landwirthedienet, daß die Gewächse dieses Faches dannochauf Viehweiden, und unter dem Heu nicht un,dienlich, theils weil sie sehr zarte Vlättlekn haben,
> und dem Vieh im kauen so wohl als verdauen zustatten kommen, theils weil ihre Harn und Wind,treibende, auch die Drüsen reizende Safte, beydenen Kühen rc. zu mehrerer Milch Anlaß geben.Deswegen ist sehr wohl angemerkt worden, daßauf einigen Schweitzer Alpen, wo der kleine Berg,kümmel, mucellina, sehr häuffig wächset, einegrosse Menge Käß känne gemacht werden.
§. 85.
Dergleichen Dienst thun auch unfehlbar diej Pflanzen des zwölften Faches, die Sternblätter,oder planrre üelistX, welche osst über hundertbeysammen stehende, einblätterige sehr kleine viergetheilte Blümlein, iioreg monopecalos ^uaörl-660s, und nach jedem derselben auch zwey Saa,men hervorbringen. Die grüne Blätter aber ste,hen alle Strahlen und Sternweiß vier bis zehenbeysammen um jeden Stengel herum. Diej Pflanzen nun dieser etwas kleinen Classe, sindvor die Landwirthschaft beträchtlich. Der Saa,men einiger derselben, als eine Arzney eingegeben,befördert die grössere Menge der Milch bey denen
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