Rheinischer ^ntiqaariur.
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Eine Meile von Orsoy, an dem FlüßgenMoeurs, liegt dir kleine aber feste Skadl unddas c^eL Mörs oder Meurs / lar. ^iuriiL,zwischen Orsoy und Ordmgen, zwey Stundenvon Rheinbergen und eine halbe vom Rhein.Das errett ist mit seinen Aussen - Werckernein reaelmäßigeS fünff Eck. (;) Es gehört die»ses Mörs samt dem Fürstenthum, welches seit1708. aus einer Grassschafft darzu erho-ben worden / und zwischen Geldern / demErtz- Seifst LöUn, und dem HertzogthumLleve gelegen ist , dem Könige in Preussen,dem es nach dem Tode wilhelmi des m.Königs von Engelland, als Printzens von Ora-nien zufiel. Auf der andern Seite ohnweit demRhein und Orsv'x liegt Dinslacken, lac. klarrwl.scu§,ein Clevisches Stadtgen.
Von Orsoy führt uns der Rhein vor Rhi-num vorbey nach Rhemberg als der äusserstenFestung des Chur - Cöllnischen Gebietes. Sieliegt eine Meile von Orsoy und acht von Lölln,an dem Ort, wo der kleine Fluß Lud oderLue in den Rhein fällt. Lateinisch wird sieLbenoberZ» geschrieben, auch sonst schlechtwegnur Berg genennet. Sie ist nicht sonderlichgroß, war aber vor der letzten Eroberung eineHaupt-Festung, und wegen ihres Lagers und
(s) Eine regelmäßige Festung ist/ deren Seiten undWlnckel an allen Werckern insgesamt gleich eingerichtetfind / und k» einen Eircul könne» geschlossen werten. Esgiebt regelmäßige Drep-s«/ Vier-Eck, FSnff-Eck/ uich st»weiter / bis auf Z»ölff > E«.