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uns wird es zum Theil mit abhänge»», obauch die Enkel einst »rnsere Besonnenheitpreis n, oder unsere Unkiugheit beklagensollen.
Es ist nicht zu leugnen: Ausserordentlichfind die Ereignisse unsrer Tage; von einemEnde Europens bis zu dem Andern greifen'fie mächtig und tief in das innere Leben,Wirken und Hoffen aller Stände und Jndi-viduen. Eine theils natürliche, theils künst-lich erzeugte Verwirrung der Begriffe, undein mannigfaltiges oft heftiges Durchkreuzenaller Ansichten sind eine ihrer ersten und noth-wendigsten Folgen. Aber eben diesen überra-schenden, oft so Viel umfassenden und weit-reichenden Folgen nur leidend zuzusehen, unddann von einer jeden, so wie sie sich in demMoment entwickelt, erst seine Meynungen undGesinnungen gleichsam zu erbetteln, dieses kann«blos derjenige, dessen Gefühl durch den Wir-bel der Zeitgeschichte völlig betäubt, nur höch-stens für den Andrang des Augenblicks nochempfänglich ist. Dn zehige Zustand der Weltist mehr eine ungemein verwickelter-, als schrschwere Aufgabe; dir Lösung derselben ist in