Europa eine tiefere Wunde, als damals; dennhatte Heinrich noch länger gelebt, so gab es kei-nen dccyßigjährigen Krieg und folglich auch fürDeutschland keinen westfälischen Frieden. Mitdem Tode Heinrich lV. erwachen auf das neuewieder die Partheyen, und der Geist der Faktionder Intrigue und Kabale ergreift abermals dasRuder des Staats. Unter der Regentschaft einesunruhigen Weibes ohne Kopf und Charakter ent-stehen Verschwörungen, Complotte und Empörun-gen mißvergnügter Grossen, welche durch Traktat«-,die die Schwache des Hofes beurkunden, meistensnur auf kurze Zeit beendiget werden. Die Huge-notten erzwingen eine feyerliche Garantie ihrerRechte, befestigen Städte und Schlösser, bildenauf das neue einen Staat im Staate und in-nere Unruhen, blutige Zwiste und HugenottenKriege, durch unauslöschliches Mißtrauen angefacht,sind hicvon abermals die traurigen, obwohl noth-wendigen Folgen.
England verliert unter der schwachen Regie-rung Jakobs alle Achtung in dem Auslande. DerWiderspruch der kirchlichenEinrichtungen derSchott-länder mit den Grundsätzen der Englischen Kircheverhindert trotz jeder gesunden Politik die Verei-nigung der beyden Reiche. Der Lärm der Sektenfängt an immer lauter zu werden, und die Pres-byterianer wie die Puritaner nehmen einen Charak-ter an, der wirklich die Ordnung und die bürger-liche Freyheit zu bedrohen scheint. Den größtenTheil von Jakobs rühmloser Regierung füllenübri-
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