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zu schicken und alle Niederlande, ihm als ihrem Kö-nig zu huldigen; aber die niedere Scheelsucht Lou-vois auf Türennes höheres Verdienst, entriß ihmdie reiche Beute, und setzte ihn in die Nothwen-digkeit der traurigen Wahl, entweder aus Hollandmit seinem Heer zu fliehen, oder dasselbe von denWellen Hinwegschwemmen zu lassen. — Das schö-pferische Genie eines Colberts hatte gleichsam ausdem Nichts eine Marine hervorgerufen, die denvereinten Straften der Europäischen Mächte ge-wachsen war. Das gegen ihn verschwenderischeGlück hatte ihm noch überdieß Admiräle g schuikt,welchen England damals keinen und Holland nureinen Ruiter oder Tromp entgegenstellen konnt ;aber eine läppische Chimäre Ludwigs zerstörte Frank-reichs Seemacht an dem unglücklichen Tage beyis klo^ne und gründete allda auf immer Eng-lands Uebergewicht auf dem Meere. *) Die Ita-lienischen Staaten, welche noch immer das leere
H Um eine auf England abzweckende Landung zu decken,mußte der berühmte Tourville aus ausdrückliche» Befolg desKönigs und aller gemachten Gegenvvrstellu«aen ungeachtetmit fünfzig Schiffen die combinirte Holländische undEnglische aus achtzig Schiffen bestehende Flotte angrei-fen. Man hatte Ludwig in den Kopf gesetzt, daß bennahsalle Karita'ms der feindlichen Flotte Jakobilifch gesinnt wä-ren und unfehlbar mit ihren Schiffen gu der französischenFlotte übergeben, oder bevdem ersten Angriffe ihreSchlacht-rcihen verlassen würden. Dieses geschah nun natürl cherWeise nickt. Der Seeheld Tourville ward also bev Barflcurvöllig, geschlagen und noch nach dem Treffen wurden dre».