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sichlest erzeugten bald in allen Cabinetern einnegeS Interesse, unterschoben ihren Operationenandere Grundsätze, veränderten ihre bisherigenwechselseitigen Beziehungen, schuftn ihre politi-schen Verhältnisse gänzlich um und verwirrten oderverdrängten vollends jeden gesunden Begriff ei-nes allgemeine^, ffesftn Europäischen Slals-Sy-stems,
In ganz Europa entwickelte sich nun eineMenge neuer Combinationen, welche alle aus demInteresse hervorgingst, das die vorzüglichsten,Handel treibenden Nationen unter oder gegen ein-ander verflocht. Handels-Interesse ward der Dreh-punkt aller Politis. Ueherall entstanden Colonial-"See-oder Handels,-Systeme, in deren Bildungsich die Europäische Staats - Weisheit erschöpfte,pnd in welche die Cabinetcr einen so hohen Werthlegten, daß sie endlich sür den einzigen, ächten di-plomatischen Coder für ganzEuropa gelten mußten.
Bey diesem allgemeinen Gewirre neuer Co-lonial-See- und Handels-Systeme zog Englandfrühzeitig schon den größten Gewinn. Unter Ma-riens Regierung hatte es Calais verlohren. Die
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ganze Gesellschaft, welche in der Lbat Oesterreich weder ej,nen Seehandel noch eine Marine verschaffen konnte, endlichaufgehoben hätte, UebrigenS dauerten die Versuche Oester-reichs, sich neue Gee-Verbindungen zu verschaffen, seinenHandel zur See zu erweitern, und ebenfalls einen Platz un-ter den See-Mächten einzunehmen, bis an das Ende derRegierung Josephs II. unnnterbrochtn fort.
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