, ^ Universal-Monarchie zu begründen, wie solche kein^ Volk und kein Zeitalter noch je gekannt hatte,und an deren Vollendung es um so weniger ge-hindert wurde, als dieselbe, den Sinnen nichtschaulich, dem gewöhnlichen Blicke sehr leicht ent-gehen konnte.
Aber es war nicht diese schwindelnde Höhe,^ nicht dieser ungeheure Reichthum, und eben so we-nig diese schimmernde Größe, wegen welcher Eu-,,, ropens Völker das stolze Albion beneideten. NurM der Mißbrauch seines Einflusses und der üble Ge.
brauch seines Ansehens waren eS, welche Groß-H brittanien bald zum Gegenstand des gerechten Un-M willens von ganz Europa machten. England warM berufen, an der Spitze der Europäischen Dölker-Republik zu stehen. Mehr, als jeder andere gro.ilin: ße Staat, konnte er für das Gleichgewicht unddie Unabhängigkeit von Europa wachen. Durchdas Meer von dem Continent getrennt, konnten^ keine Plane von Eroberungen es zum Gegenstandder Eifersucht, der Furcht und des Mißtrauens^ anderer Staaren machen, und als eine nicht nurE» sehr große, sondern allein gebietende und herr-.^7 schenke Seemacht hatte eS gerade die erfoderlichen^ Mittel in Händen, um jenes Gleichgewicht vonEuropa zu sichern, mit welchem sein eigeneshöchstes Intereffe so tief und so innigst verfloch-tn war.
Jedoch um solchen großen Erwartungen zuentsprechen, hätte England, durch Aufstellung ei-«es liberalen, gerechten und veredelten Systems
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