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Oesterreich, seine Blicke unverwandt nach BrcS-lau richtend, vergaß über den Verlust Schlesiens,daß, unerachtet der Hinwcgnahme dieser Provinz,dennoch die Preußische Macht und di« Staats-klugheit Friedrichs II. es allein waren, welcheden Untergang des Habsburgischen Hauses unddie Zerstückelung der Oesterreichischen Monarchieverhindert hatten. Der Wiener Hof, alle seineWünsche, Pläne und Aussichten blos auf Schle-sien concentrirend, dachte nicht, daß jene Mähte,welche er zu seiner Hülfe nun hcrbcyrief, auch so-gleich den Preis ihrer Mitwirkung verlangen wür-den. Die von der zuversichtlich gehofften Wieder-«roberung Schlesiens völlig geblendeten Augender Oesterreichischen Minister blickten nun nichtmehr sehr in die Ferne; es entgieng ihnen also,daß das schon so furchtbare, und sein Vergröße-rung»-System unaufhalsam verfolgende Rußlandin dem Besitz des eigentlichen Königreichs Preu-ßen auch eine nicht mehr zu bestreikende Anwart-schaft auf den größten Theil von Pohlen findenkönnte; daß durch die Vernichtung Preussens auchdas Gleichgewicht in dem Norden vernichtet undSchweden die einzige Möglichkeit entzogen würde,sich wo nicht völlig den Fesseln Rußlands zu ent-winden, doch wenigstens den Rest seiner Sclbst-ständigkeit noch einigermassen gegen dasselbe zubehaupten; *) daß endlich Rußland durch diese
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