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Herren Gut/Fröhnung und Gexeme/ aus denen 4. Salh, Brunnengezogen worden / thun 16650. Zober oder 278. Schock. Es ist aber nichthier die Meynung/ als wenn diese 4. Brunnen durch das ganhe Jahralle Wochenr/8. Schock geben tönten/ oder ob sie es jemals gegebenhätten; denn die Brunnen insgesammt nicht mehr wöchentlich als 250.biß Schock geben können: sondern esist dieses zu verstehen / von demZustand der Brunnen nach dein zc>. Jährigen Kriege/ da man zuvor anstatt 40. biß so. Wochen nachmals nicht viel über ro. Wochen gesotten daruheken die Brunnen bey schlechtem Abgang des Salhes / wurden ei,Mge Tage und Wochen nicht gezogen/ liessen mit Sohle an/ und ton-te man also auf i. Quart mehr Ziesten als vor diesem / und also wöchent-lich nicht allein r?8. Schock / sondern auch wol gar 292. Schock 22. Zoberauf 1. mal gezogen worden / wie solches geschehen 167;. da von dem sel.Hohndorffeme Probe auf i. Woche/nicht aber auf mehr gemachet wor-den.
Was nun betrifft den pro6t/ welchen die Guts Herrn von ihrerSole genüsten/ so beruhet derselbige hierinne: Erstlich wenn der 6e,dir oder Abgang des Salhes groß/ und viele Wochen gesotten wird/fo wird auch viel Sole aus dem Brunnen gezogen: Hat nun ein Guts-Herr viel porriones in den Brunnen/ so bekommt er nach Proportion,derselben viel Sole/ und conle^uenter viel Nutzung/ welche man all-hier pflegt Ausläuffte zunennem Und verhält es sich nicht anders alsbey den Berg'Wercken: wenn die Ausbeuthen reich sind/ und vielErh aus der Grube gefordert wird / bekommt jeglicher Gewercke nachProportion feiner Theile oder Kuxe viel Ausbeute. Derowegen so äe-penäiret des Gutsherrn proär einig 8hjd allein von dem starcken Ab-gang des Salhes. Gehet in einem Jahre viel Saltzab/ so träget auchQuart oder Pfanne mehr/ geht wenig abe/ so träget es wenig.
Nun kommen wir aufdie andere Gewerckschafft oder die Pfä «ver-schafft/ welche aus denjenigen bestehet/die diemÄteriam desSaltzes in einekormam bringen / d. i. aus der Sole Salh und Kauffmane-Gut ma-chen und damit negoriren / und deshalb ihren Gewinn bekommen/wel-cher genennet wird der Pfänner Gewinn / und heißen diese GewerckenPfänner. Siehe des Ertz - Bischoffs soKZunis Thal - Ordnung all-wo die Pfänner Gewercken gennent werden. Wo aber Gewerckensind / ist auch eine Gewerckschafft oder Sociems. Diese Pfänner habenentweder ein eignes Koch/welches das Privilegium hat/Salh zu sieden/oder haben solches um eine gewisse xention von einem andern Pfänner /