Band 
[Erster Band]
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6zo i. Betrachtung über die Accise

gen, unter der 41, 42 und 4zsien Nummer vomJahre 1751. zu bestreiken. Da man in Wien keinehämischen Jnlelligenzblärtcr zu Gesichte beköinmr;so kann ich wohl sagen, daß mir diese sogenanntebescheidene Prüfung des Herrn Professors gänzlichunbekannt geblieben ist; und sie würde es mir nochseyn, wenn ich nicht diesen Sommer darauf gefal-len wäre, die höllischen Anzeigen von fünf Jahrenher durchzulesen; da ich denn unvermuthec diesewider mich gerichtete Schrift darinnen fand. DerHerr Professor Stiebritz ist kein verächtlicher Geg-ner; und ich habe mir schon ehedem in dem Mona-denstreit ein Vergnügen daraus gemacht, ihm vorallen andern zu antworten. Ich kann auch nichtsagen, daß der.Hcrr Professor die Bescheidenheit,ein achtes Kennzeichen würdiger Gelehrter, verletzethat; denn ich bin gar weit entfernet, daß ich michüber einige feurige Ausdrücke, die witzigen Köpfenin Streitschriften zu entwischen pflegen, erzürnensollte; dahingegen hoffe ich allemal, daß billigeGegner gleiche Gedenkensart haben werden. Ichwill demnach bey dieser Gelegenheit auch auf dieSchrift des Herrn Professor Stiebritz antworten;und gleich wie derselbe in seiner Prüfung zweycrleyAugenmerke gehabt hat, nämlich meinen Vorschlagder Gewerbesteuern zu bestreiken, und die Aceise zuvertheidigen; so will ich nach Maaßgcbung der ge-Zenwärtigen Abhandlung, sowohl seine Gründe vordie Accise prüfen, als seine Einwürfe wider mei-nen Vorschlag genugsam zu beantworten bemühetftyn.