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6z8 i. Betrachtung über die Accise

bev einer solchenVervielfältigung derEinnahmecassenMalten werden, und die doch alleaufUnkosten desLandes und öfters durch Bedrückungen desselben le-ben , deck! Staate vielmehr Nutzen gcscbaffet haben,wenn sie sich auf Gewerbe, Manufacturen undCommercien beflissen hätten. Man kann alsoleicht erachten, daß ich e6 nicht als einen Nutzendieser vielen Einnahmccassen und mithin als einengültigen. Einwurf wider meinen Saß ansehe,daß dadurch viele Menschen ernähret werden.Gerade als wenn. es eine Klugheit wäre, daß derStaat zu seinem Nachtheile, und auf Kosten der Un-terthanen,unnöthigenBediemenUnterhalt verschaffet.Eine weise Regierung darf nichts ,aufwenden, wasnicht zu dem Zusammenhange des Ganzen und zudessen Aufnahme und Wohlfahrt gereichet.

Nachdem wir nunmehro diejenigen Grundregeln,die bey der Einrichtung der Steuern und Abgaben,besonders von der gegenwärtigen Art, anzuwendensind, festgesetzet haben; so kommen wir nunmehroauf das zweyte Hauptaugenmerk unserer vorhaben-den Abhandlung. Wir müssen nämlich die Be-schaffenheit der Accise gegen diese Grundregeln hal-ten und untersuchen, ob sie damit übereinstimmet odernicht. Es fallt fast überall von selbst in die Augen,daß ihre Einrichtung diesen Grundregeln keineöwe-ges gemäß ist. Jedoch damit wir dieses desto deut-licher erweisen können; so wollen wirS ausführlichund bey jeder Grundregel insbesondere zeigen, wiedie Accise denselben offenbar widerstreitet.

D.aß