Band 
[Erster Band]
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u. einzuführende Gewerbestellern. 6Z7

man, ohne die Menschenliebe z» verletzen, voraus setzenkann, baß es mehr betrügerische und eigennütziHe,als ehrliche Menschen giebt, zumal wenn sie ihrenBetrug zu verbergen sich gegründete Hoffnung ma-chen können.

Endlich kann man auch die Richtigkeit dervierten Grundregel gar nicht in Abrede stellen, daßman nämlich die Contributionen und Abgaben aufsolche Gegenstände zu gründen habe, wobey man dieVielheit der Einnahmecaffen, und mithin die kost-bare Unterhaltung vieler Bedienten ersparen könne.Diese Regel ist der gesunden Vernunft und denGrundsätzen der Haushaltungskunst gemäß, nachwelchen man in-allcn Geschähen die unnöthigen unvüberflüßigen Mittel und die mithin daraus entste-henden Kosten vermeiden muß; und gewiß hat derStaat diese Regel am allerersten anzuwenden Ur-sache , weil diese unnöthige Kosten , die doch ein-mal- von den Unterthanen ausgebracht werden müs-sen zum Besten des Staats, viel nützlicher verwen-det werden können. Es sind aber die Kosten dieauf dergleichen Bedienten gehen, gar beträchtlich,Denn wenn einmal die Einnahmecaffen ohne Nothvervielfältiget sind; so werden auch zur Aufsicht undUntersuchung der Rechnungen und den dabey entste-henden unzähligen Geschähen eine Menge obereBedienten, ja öfters ganze Collegia erfordert, diebey einer bessern Einrichtung entbehrlich gewesen wa-ren. Es entsteht auch dabey auf verschiedene an-dere Art beträchtlicher Nachtheil vor den Staat.Besonders würden so viel geringere Bedienten die

. bey