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[Erster Band]
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646 i. Betrachtung über die Accise

daß ich nicht weiß, was man sonst vor einen Be,griff damit verbinden kann.

Eben so nachtheilig ist die Accise den Gewerbenund dem Aufnehmen des Nahrungtzstandeö. Wasvor Zeit geht nicht vor die Gewerbe treibendenPersonen verloren, wenn sie ihrer Geschaffte Hai»der an einen Ort reisen, wo die Accise eingeführetist. Da muffen sie erst einen Accisbedicnten su-chen lasten, um die mitgebrachten und unter denThoren versiegelten Waaren untersuchen zu lassen,oder sie müssen in ein gewisses Haus fahren, wodie Waaren visiciret werden; und aufbeyderley Artgeht ein halber Tag und öfters eine längere Zoitvor sie verloren. Nicht besser geht es bey derAbreise. Da werden sie nicht eher zum Thore hin-aus gelassen, bis sie allerley Accis- und Abgabe-Zet-tel vorzeigen, und ehe sie dieselben erhalten, so ver-streichet öfters, zumal auf Messen und großen Märk-ten, bey der überhäuften Anzahl der Accisanten einhalber Tag und länger. Eben so geht es, wenndie Gewerbe treibenden Personen an ihrem Orte an-kommen , oder von fremden Orten Waaren verschrei-ben ; und bey dem allen müssen sie den Visitatorendie Hände versilbern, wenn sie sich nicht hunder-terley Grobheiten, Schwierigkeiten und Verzöge-rungen ausgesetzet sehen wollen. Dieses sind gewißkeine Umstände, welche den Gewerbe treibendenPersonen angenehm seyn können. Man kann alsounstreitig voraussetzen, daß, wenn jemand die Wahlhat, mit gleichem Vortheile an einen accisbaren Ortzu handeln, oder an einen Ort, wo keine Accise

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