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[Erster Band]
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684 i- Betrachtung über die Accise

manne, der sein Geld nicht müßig läßt, der öftersviel verborget, und auf Affignation feiner Lieferan-ten ansehnliche Summen bezahlen muß, und derüberdieß eine kostbare Haushaltung zu bestreiken hat,schon die monathliche Gewerbesteuer empfindlichfällt, wie viel empfindlicher wird ihm nicht die Ac-cise nach der Messe fallen, da er in derselben dasGeld entweder zu Einkaulüng der Waaren, oder zuBezahlung der schon vorher empfangenen Waarenso nothwendig gebrauchet har?

- Endlich meynet der Herr Professor, es müsseeine Art der Anlage beständig seyn, und an dieserEigenschaft fehle e§ meinem Entwürfe, weil sichder Flor der Handlung und der Gewerbe in dieseroder jener Provinz oder Stadt verändern könne,wie auch die Erfahrung genugsam gezeiget habe.Allein, in dem Verstände, wie hier der Herr Geg-ner die Beständigkeit der Abgaben nimmt, kannkeine Steuer oder Anlage diese Eigenschaft haben.Selbst die Steuern auf die unbeweglichen Gütersind nach diesem Begriffe nicht vollkommen bestän-dig. Die iandwirthschaft kann in Verfall gerathen,der Preiß des Getreides kann sich auf beständigverringern, und gute Felder können durch Ueber-schwemmungen und andere Zufälle auf eine langeZeit zu schlechten Feldern gemacht werden, wiedenn glle menschliche Dinge gar sehr den Verände-rungen unterworfen sind. Diese Unbeständigkeitder Steuern auf die unbeweglichen Güter, sehenwir auch in der Erfahrung. In Sachsen gebendie sogenannten Steurfchocke den Contributionsfuß