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n. Die Geschichte
derung der Feyertage gesühret worden ist, und der *in einem mächtigen Reiche zu sehr großen Unruhen 'Gelegenheit gegeben hat. .Der Urheber desselbenwar ein gewisserThamuö oderThamuz, derhernachvon den Heiden als ein Götze verehrn worden ist,wie wir selbst in der Bibel davon Nachricht finden;und gleichwie diese Begebenheit den wichtigsten Theilin dem Leben biesesThamus ausmacht: so kann die-se Nachricht mit gutem Grunde zugleich die Ge-schichte des Thamus betitelt werden.
Man wird schon von selbst erachten, daß ich in demSchütte der allerältesten Reiche ziemlich werde her.umwühlen müssen, um meine Leser mit dieser Ge-schichte des ThamuS zu unterhalten; und da ist esnun freylich meine Schuldigkeit, die Quellen anzu-zeigen , woraus ich meine Nachrichten schöpfe; dennman könnte sonst gar auf die Gedanken verfallen,daß ich hier bloß meine eigene Erdichtungen zuMarkte brächte. Ich muß demnach meinen Leserneröffnen, daß meine Hauptquelle ein altes arabischesManuscript ist, das ein geschickter Geistlicher aufdem Lande, der vor kurzem gestorben ist, bereitsgrößtentheils ins Lateinische übersetzet hat; und ichvermuthe, daß seine Absicht gewesen ist, solches demDrucke zu überlassen, weil er auf einen gespaltenenBogen den arabischen Text, und gegen über die la-teinische Uebersetzung, so weit er damit zu Standegekommen ist, geschrieben hat. Ich bin ziemlichwohlfeil darzu gekommen , weil seine Witwe dasübermäßige Vertrauen zu mir hatte, daß ich dieÜbersetzung vollends zu Stande bringen könnte,
da