„ Hackert nach der Natur und in ihrem wahren„ Charaeter gemacht haben; für Verschicsse und» Gründe wählte ich die grasreichen Gegenden,„ und die sanften, dämmernden Entfernungen des» Lorrain, die sanft hinter einander wegfliesscn-„ den Hügel des Wouvermans, die in gemässig-„ tcm Lichte, mit sanftem Gras , oft nur zu„ sehr wie mit Sammet bedekt sind; dann den„ Waterloo, dessen Gründe ganz Natur find;„ ganz so , wie er sie in feinen Gegenden fand,„ und darum ist er auch hierinn schwehr nach-„ zuahmen. Für fandigte oder Felsengründe, die„ hier und da mit Gesträuch Gras und Kräutern„ bewachsen, wählte ich mir den Berghcm.
„ Wie sehr fand ichs leichter, wenn ich izt wie»„ der nach der Natur studirte! Ich wußte izt,„ was das Eigenthümliche der Kunst ist; wußte„ in der Natur unendlich mehr zu beobachten,„ als vorher, und wußte mit mehr Leichtigkeit„ eine ausdrückende Manier zu finden, da wo„ die Kunst nicht hinreicht. Aber wenn ich izt„ einen Gegenstand, den ich aus der Natur ge-„ nommen hatte, ergänzen wollte, wenn ich das„ beyfügen wollte, was ein malerisches Ganzes„ ausmachen soll, dann war ich furchtsam und„ verfiel oft auf erkünstelte Umstände, die mit der„ Einfalt und der Wahrheit dessen, was ich aus„ der Natur genommen hatte, nicht harmonirtc».