,, Meine Landschaften hatten nicht das Grosse,
,, das Edle, die Harmonie, — noch zu zer-„ streutes Licht, keine rührende Hauptwürkung;
,, und also mußte ich jzt aufs Ganze denken. —
,, Aus allem suchte ich jzt diejenigen Künstler aus,die in Absicht auf Ideen und Wahl und An-„ ordnung ihrer Gegenstände mir vorzüglich schie-
,, neu.-Das gröste Exempel, wie man
„ nachahmen soll, giebt Dietrich; seine Stücke,, in diesem Geschmake sind so, daß man glaubensollte, Everdingen habe sie gemacht, und sich„ selbst übertreffen. — Swanefelds edle Gedan-„ ken, die mit so grosser Würkung ausgeführt„ sind, und die auf seine grossen Massen von Schat-„ ten einfallende Reflex - Lichter, Sal. Rosa küh-„ ne Wildheit, des Rubens Kühnheit in Wählung„ seiner Gegenstände. Diese und mehrere studirte„ ich in flüchtigen Entwürfen, jzt im Ganzen,
» da es mir jzt meist darum zu thun war, der.„ Einbildungskraft ihren wahren Schwung zu„ geben. Endlich studirte ich bloß und allein die,> beyden Poussin und den Claude Lorrain. —Aber das war nicht genug, mir ihre Denkart^,» und ihre Ideen gänzlich bekannt zu machen. Ich„ legte sie beyseite, und wiederholte die Hauptzüge„ derselben aus dem Gedächtniß; aber ich ruheteauch da nicht; ich machte mehr flüchtige als» genaue Copien von ihren Landschaften. — Es