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und durch kluge einrichtungen umzufchaffen.Er wußte von dem mit ihnen getroffenenneunjährigen Waffenstillstände den schönstengebrauch zu machen. Er verbesserte daskriegswesen, besonders die bisher vernach-läßigte reuterei, übete die junge Mannschaftin den waffen, lies neue siätte erbauen,oder befestigen, brachte den wein-undakkerbau empor, suchte die statte nach Mög-lichkeit zu bevölkern, nahm Juden darin auf^ und machte wegen des gewerbes und der^ bürgerlichen nahrvng die dienlichsten an-^ stalten. Damit indessen das kriegövolk^ eine wirkliche beschäfligung haben mögte,^ führte er es gegen die an Sachsen grenzende^ Wenden oder Slaven, ingleichcn die Da-leminzier oder heitige Meifner, mit glükli,^ chem erfolge an. Wider diest und an-^ dere unruhige Nachbarn wurde»» meh-^ rere Mark - oder Grenzgravsthaftenangeleget f, auf welchen die sicherheitdes Reichs hauptsächlich beruhete. Sie^ waren zugleich das schiklichste Mittel erobe-rungen zu machen.
^ -s Daß bereits vor K. Henrichs zeltendt" Markgravschaften errichtet gewesen,
ö" erhellet aus einer urkimde K. Arnulfs
^ vorn j. 8 89 in kern tneümro ^necclo-lk» rvrum 1.1. purce III, p. ; r, wo es hci-
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