O G S 5Z
hieraus nebst den fünf Wahlfürsten feinenfeierlich n einzug in die Wahlstak, wo erin der Bartholomauskirche nach altem ge-brauche auf den hohen aktar gehoben undder Geistlichkeit wie auch dem Volke vor-gestellet wurde , da indessen die tohreden Oestreichern verschlossen waren- Lud-§ i wig säumte nun nicht, seiner geschehe-M nen wähl die Vollendung und das wesent-Ä liche zu geben. Er eilte daher nach Achen,W wo er unter einem fteudengeschrei von»ch Kuhrmainz und Trier gekrönet wurde,ank- Seinem gegner hingegen sezte der Kuhr-M fürst von Köln in Bonn, mithin an ei-Uk nem ungewöhnlichen orte, die teutsche krö-ne auf, worin ihm Ludwig zuvorgekom-men war. Beide parteien machten nunil« ihre wähl durch schreiben bekant, unds j« suchten natürlicher weife deren rechtmäsig-»sl« keit zu behaupten. K. Ludwigs wähl hat-'K te unstreitig mehrere gründe für sich . alsU jene. Sie war i) durch die MehrheitH der stimmen, 2) auf eine ordentlicherech art, ?) mit den gewöhnlichen gebräu-gl chen geschehen, 4) durch die krönung inG Achen, dem hiezu bestimmen orte, bekräftB tiget worden, welches nach der damahli-m gen gedenkensart einen grosen einstus hat-A te, und r) weil Ludwig zu erst von demD Reiche best; nahm.
Iji»
D z
Ludwig