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Friedrich Adolf Sorgens Kern der teutschen Reichsgeschichte : von den ältesten Zeiten bis auf den Hubertsburger Frieden mit nöhtigen Anmerkungen erläutert
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A was sie zu vermeiden getrachtet hatten. Dienieisten k-..rm gesessenen Stände, befon-^ Vers Württmberg, widersezten sich den.-selben heftig, weil es ohne vorwisseN undW genehmhalmng des gesamten Reichs in dert h neuen gestalt war errichtet worden, so dasskL sich dessen' gcrichtbarkeit nur über die, mindermächtigen Stände und Glieder er,kiä strekte.

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Die beschleunigung der Kaiserwahlwar indessen das Hauptaugenmerk der kö-niglichen, spanischen, französischen undpreusischen Höfe, und in dieser rüksicht dieWahlzusammenkunft zeitig eröfnet. Diealrwellsürstliche Häuser sendeten ihre Ab-geordnete ebenfals dahin, um bei Verferti-gung der walsscapirulation wachsam zusein, und veranlassten den bekanten Für-ftentag zu Ofenbach, dessen stärkste trieb-feder der unruhige Hering, damahliger hes-senkasselischer Geheimderaht und Kreisge-sander, war. Das wahlgeschäfte fandgrössere Hindernisse, als man anfänglichvermuhtete; Teutschland aber erlebte dar,über ein langes und denkwürdiges zwi>schenreich.

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K. Friedich