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sM In Böhmen wurde der feldzug von denPreufen zeitig eröfnet, und durch den blu-tigen sieg bey Prag (6 Mai) das fchrek-G, ken ihrer waUn verbreitet. NurbeyKol-sl, lin oder Plan-an war ihrer siegreichen bahn^ auf einige zeit ein ziel gesezt, als sie die^ Oestreickier in ihren unübersteiglichen ver-„y r schanzungen ( 1 8 Jun.) angriffen, und die«^ se kühnheit sehr ansehnlich bezahlten. Der^ König war dadurch genöhtiget, die sechs-- E wöchentliche bUagerung von Prag auizu-W heben, und ganz Böhmen zu räumen.
Der kaiserliche Hof glaubte nun siin vor«^ haben mtt der widereroberung von Schle-sien ausführen zu können, und zog seine,durch die Baiern und Würtemberger ver«stärkte, macht in dieses schöne land, wo^ der König, nach einigen widrigen zufallen,^ gelegenbeit fand, das ende des feldzugesmit neuen lorbrrn zu krönen.
ch» Deutschland erlebte nun die blutigstenauftritre eines kriegs, der dessen eingewei-De durchwühlte, und selbiges als einen schau«K: plaz des menschlichen elend,.s darstellet-.D,: Schlagt cuf schlagt,belagerung auf beiage-rung.Brand! Verwüstung! grausamkeit! ent-vülkerunq! wurden nun gleichsam das weik«^ schallende loosungsworr m einem krieg, inwelchem man die grsinnunaen der mensch«lichkeit zu begraben anfirng.
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